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Lernfreundliche Umgebung fördert Innovationen

11. März 2013 | von Redaktion

Mitarbeiter, die während der Arbeit viel lernen, sind gut für die Innovationskraft eines Unternehmens. Dies zeigt die Untersuchung „Learning and innovation in enterprises“, die im Auftrag des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop) in 28 europäischen Staaten durchgeführt wurde. Die Studie untersuchte die Fragen: Welche Verbindungen gibt es zwischen Arbeitsumgebung, Lernen, Weiterbildung und Innovation am Arbeitsplatz? Wie kann die Arbeitsumgebung das Lernen und die Innovationsfähigkeit unterstützen?

Die Forschenden des Instituts für Innovation und Technik (iit) der VDI/VDE Innovation und Technik GmbH und des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) fanden heraus, dass lernfreundliche Arbeitsplätze in Unternehmen die Innovationsfähigkeit ganzer Volkswirtschaften fördern. Konkret heisst das: Ein Arbeitsumfeld, in dem die Beschäftigten mehr Autonomie haben und komplexere Aufgaben gestellt bekommen, führt zu einer intensiveren Zusammenarbeit im Team, einer stärker auf Weiterbildung und Innovation ausgerichteten Unternehmenskultur, einer verstärkten Bereitschaft zum Lernen sowie einer besseren Aufnahmefähigkeit und damit zu mehr Innovationsfähigkeit im Unternehmen. Darüber hinaus fördert eine solche lernfreundliche Arbeitsumgebung das individuelle Lernen. Dies wiederum verbessert bei den Arbeitnehmern die Fähigkeit, am Innovationsprozess teilzunehmen und ihn zu beschleunigen.

Das Fazit der Untersuchung: Wenn die Mitarbeiter mit umfassenden und vielfältigen Aufgaben gefordert werden, profitiert am Ende auch das Unternehmen. Die betriebliche und berufliche Weiterbildung erhält damit noch mehr Gewicht und wird von den Forschenden in der Studie mit dem Hochschulstudium auf dieselbe Stufe gestellt.

Die gesamte Studie „Learning and innovation in enterprises“ ist auf der Website von Cedefop einzusehen:
http://www.cedefop.europa.eu/DE/publications/20704.aspx