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Öffentliche F&E-Dienstleister kurbeln den Markt an – davon profitieren auch private Anbieter

15. Juni 2012 | von Philipp Sutter

Verdrängen öffentliche F&E-Dienstleister private Anbieter? Im Bereich der Ingenieurwissenschaften sehe ich diese Gefahr nicht. Öffentliche Institute sind wichtig als Bindeglied von der Bildung zur Wirtschaft. Sie übernehmen Grundlagenforschung, führen Marktstudien durch und betreiben Trendforschung.
Ein Beispiel ist die Universität St. Gallen mit dem Institut für Technologie- und Innovationsmanagement. Die Institutsangehörigen liefern mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Innovationsstandorts Schweiz und motivieren viele Schweizer Unternehmen, das Thema Innovation als zentralen Erfolgsfaktor zu sehen und gezieltes Innovationsmanagement zu betreiben.

Das Wachstum der öffentlichen Institute bei den Ingenieurwissenschaften ist moderat. Einzig im Energiebereich ist ein gewisser Anstieg zu verzeichnen, allerdings vor allem bei beratungsorientierten Instituten ohne F&E. Grenzbereiche, in denen öffentliche Institute Leistungen anbieten, die mit denjenigen privater Unternehmen vergleichbar sind, gibt es immer wieder. Im konkreten Fall ist dies natürlich unschön. Aber nach unseren Erfahrungen sind es Einzelfälle. Sie gehen im Rauschen unter, wenn man die Situation als Ganzes betrachtet.

Wir arbeiten mit öffentlichen Instituten zusammen und profitieren gemeinsam mit unseren Kunden von der Zusammenarbeit. Ich finde es daher wichtig und richtig, dass das BBT in diesen Transfer von Bildung zur Wirtschaft investiert. Wichtig ist aber auch, dass private Organisationen, wie zum Beispiel die Hasler Stiftung, einen Beitrag zum Bildungstransfer leisten.