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Weiterhin Teil der EU-Rahmenprogramme

27. Februar 2013 | von Redaktion

Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sind zentrale Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität der Schweiz. Damit sie auch weiterhin zu den innovativsten Ländern zählt, kommt der internationalen Zusammenarbeit eine hohe Bedeutung zu. Die gut etablierte Teilnahme an den europäischen Programmen ist ein wichtiger Bestandteil der internationalen Strategie des Bundesrats im BFI-Bereich.

Der Bundesrat hat nun die Botschaft zur Finanzierung der Schweizer Beteiligung an den Rahmenprogrammen der EU in den Bereichen Forschung und Innovation an die Eidgenössischen Räte überwiesen. Damit soll für Schweizer Forschende weiterhin der Zugang zur zweitwichtigsten öffentlichen Förderquelle und zum europaweiten Forschungsnetzwerk offen stehen.

„Horizon 2020″ öffnet Forschungs- und Innovationsperspektiven
Bereits seit 1987 beteiligt sich die Schweiz projektweise und seit 2004 als assoziierter Staat an den Forschungsrahmenprogrammen der EU. Im Hinblick auf eine Fortführung der erfolgreichen Assoziierung an die 8. Programmgeneration von 2014 bis 2020 beantragt der Bundesrat einen Kredit von 4,4 Milliarden Franken über sieben Jahre.
Das mehrjährige Forschungsrahmenprogramm ist das Hauptförderinstrument der EU im Bereich Forschung und Innovation. Ab 2014 trägt es den Titel „Horizon 2020″ und sieht aktuell Mittel von rund 80 Milliarden Euro vor. Beispiele von Förderinstrumenten sind die für die Schweiz wichtigen „FET-Flaggschiffe” wie das an der ETH Lausanne koordinierte „Human Brain Project” und die auf die Förderung der Grundlagenforschung fokussierten Stipendien des „European Research Councils”. Neu werden auch spezifische Instrumente für KMU angeboten.

Informationsnetzwerk für Forscher und Unterstützung für KMU
In der Schweiz sind die EU-Forschungsrahmenprogramme nach dem Schweizerischen Nationalfonds zur wichtigsten öffentlichen Förderquelle in Forschung und Entwicklung geworden. Jährlich entstehen etwa 600 neue Schweizer Projektbeteiligungen. In der laufenden 7. Programmgeneration konnten Schweizer Forschende bereits 1,6 Milliarden Franken an Fördermitteln sichern. Hauptempfänger der Fördermittel in der Schweiz sind der ETH-Bereich und die kantonalen Universitäten, aber auch Fachhochschulen, Industrie, KMU und Non-Profit-Organisationen erhalten europäische Fördermittel. Aus volkswirtschaftlicher Sicht zahlt sich die Beteiligung ebenfalls aus: Im Zusammenhang mit den EU-Forschungsrahmenprogrammen sind in der Schweiz allein seit 2007 geschätzte 8000 Arbeitsplätze entstanden und 240 Unternehmungen gegründet worden. Eine Beteiligung an „Horizon 2020″ dürfte ähnliche Auswirkungen haben.
Zur Sicherstellung der hohen und im internationalen Vergleich sehr erfolgreichen Beteiligung schweizerischer Institutionen an den Programmen finanziert der Bund über den beantragten Gesamtkredit nationale Begleitmassnahmen, so namentlich ein Informationsnetzwerk für Forschende sowie spezifische Unterstützungsmassnahmen für KMU und Projektkoordinatoren.

Weitere Informationen unter: www.admin.ch